Seit 2021 hat Zandvoort ein Phänomen. Immer wenn Max Verstappen fährt, wird das niederländische Küstenörtchen in ein orange leuchtendes Meer verwandelt. Die Dünen werden zur Party-Zone, Rauchbomben färben die Luft, DJs spielen auf provisorischen Bühnen. Die Orange Army – Oranje Leger – ist zur populärsten Fan-Bewegung der modernen Formel 1 geworden. Und 2026 hat sie ein neues Ziel: die Eifel.
Vom 14. bis 17. Mai 2026 startet Max Verstappen beim ADAC Ravenol 24h Nürburgring – zum ersten Mal fährt ein amtierender F1-Weltmeister das Langstrecken-Rennen auf der Grünen Hölle mit. Und mit ihm kommen Zehntausende Fans, die das Rennen vor allem aus einem Grund besuchen: ihren Helden zu sehen.
Die Orange Army in Zahlen
Der niederländische ADAC-Partnerverband ANWB schätzt, dass 2026 rund 35.000 bis 45.000 niederländische Fans zum 24h Nürburgring reisen. Zum Vergleich: 2019, vor Verstappens Weltmeister-Ära, waren es rund 6.000. Das ist eine Verfünffachung – innerhalb von sieben Jahren.
Die Konsequenzen spüren die Veranstalter schon seit Monaten:
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Camping-Plätze waren am 8. Januar innerhalb von vier Stunden ausverkauft
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Hotels im 50-Kilometer-Radius sind seit Februar komplett belegt
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Die Mietwagen-Stationen in Köln und Düsseldorf melden bereits im April Engpässe
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Mehrere niederländische Reiseveranstalter bieten komplette Wochenend-Pakete (Anreise, Hotel, Tribüne) an

Warum Verstappen seine Fans wie ein Sog zieht
Max Verstappen ist mehr als ein F1-Fahrer. Er ist für die Niederlande ein nationales Phänomen, vergleichbar mit dem Status von Schumacher in Deutschland in den 90ern. Nach seinem ersten WM-Titel 2021 in Abu Dhabi wurden die Haupt-Einkaufsstraßen von Amsterdam spontan orange gefärbt. Seine Fans folgen ihm zu jedem Rennen – Zandvoort, Spa, Silverstone, Monza. Und jetzt eben: Nürburgring.
Was diesen Fan-Sog einzigartig macht: Die Orange Army hat eine eigene Kultur entwickelt. Orange T-Shirts, Lion Gates (aufblasbare Löwen als Statussymbol), Tulpenbouquets in Orange, Rauchbomben, niederländische Charts auf provisorischen Boxen. Wer einmal ein Zandvoort-Wochenende erlebt hat, weiß, was auf die Eifel zukommt.
Hol dir die Nordschleife an die Wand.
Bei AP10 Studios fertigen wir die Nordschleife – genau die 20,832 Kilometer, auf denen Verstappen am 16./17. Mai sein 24h-Debüt gibt – als 3D-gedruckten Rahmen. Mit echtem Höhenprofil, Made in Germany, bereits von über 15.000 Kunden und Partnern im Einsatz. Stell dir im Bundle Builder deine Lieblingsstrecken zusammen und spare.
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Die Reaktion der deutschen Fans
Die Stimmung im deutschen Motorsport-Lager ist gemischt. Einerseits freuen sich die meisten Nordschleifen-Fans über das Interesse und die Aufmerksamkeit, die das Rennen international bekommt. Andererseits gibt es Sorgen: Werden die traditionellen Camping-Plätze dominiert? Wird die Brünnchen-Stimmung überrollt? Wird das Rennen zur Verstappen-Show statt zum Langstrecken-Spektakel?
Klaus Hannappel, langjähriger Zuschauer und Brünnchen-Stammgast seit 1994, hat eine pragmatische Sicht: Das Rennen lebt von Leidenschaft. Ob die Leidenschaft aus Köln oder aus Rotterdam kommt, ist zweitrangig. Was zählt, ist, dass die Fans die Strecke respektieren.
Verstappen Racing: das Team hinter dem Helden
Dass Max Verstappen nicht einfach in einem bestehenden Team mitfährt, sondern ein eigenes Team gegründet hat (Verstappen Racing), ist ein weiteres Signal: Das 24h Nürburgring ist für ihn kein PR-Termin, sondern ein ernsthaftes Projekt. An seiner Seite fahren Lucas Auer und zwei erfahrene Nordschleifen-Profis – das Auto ist ein Mercedes-AMG GT3 Evo in orange-schwarzem Design.
Sein Vater Jos Verstappen wird am Boxen-Kommando stehen. Das ist mehr als ein familiärer Einsatz: Jos ist selbst ein erfahrener Nordschleifen-Fahrer und kennt die Strecke aus seinen NLS-Teilnahmen in den frühen 2000ern. Wenn einer weiß, wie man Max durch 24 Stunden Grüne Hölle dirigiert, dann er.
Was das für das Rennen-Wochenende bedeutet
Praktisch spürst du die Orange Army an vielen Stellen:
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Mehr Sprachen-Mix auf den Tribünen: Niederländisch, Deutsch, Englisch gleichzeitig
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Niederländische Musik an den Campingplätzen (prepare yourself für Snollebollekes)
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Orange-Stellen in Brünnchen, Karussell und an der Start-Ziel-Tribüne
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Engere Bierkompetition – vielleicht der Abend, an dem du Heineken auf dem Ring trinkst
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Internationaler Feeling-Faktor: Das Rennen wird weniger deutsches Volksfest, mehr europäische Veranstaltung
Die Nordschleife wird endgültig international
Egal, wie Verstappen das Rennen beendet: Das 24h 2026 wird die Wahrnehmung der Nordschleife international verändern. Die TV-Rechte wurden für das Wochenende in neun zusätzliche Länder verkauft, darunter Japan und die USA. YouTube-Livestreams werden Rekord-Einschaltquoten erwarten.
Für die Grüne Hölle ist das ein Geschenk. Nach Jahren, in denen die Nordschleife vor allem als Benchmark-Strecke der Autohersteller diente, kehrt sie als lebendiger Rennkurs ins globale Bewusstsein zurück. Genau so, wie es in den 70er Jahren mit Stewart, Fittipaldi und Lauda war.
Für Verstappen-Fans: das Souvenir, das bleibt
Wenn du zum 24h nach Nürburg fährst, willst du später eine Erinnerung. Ein T-Shirt hält drei Wäschen. Ein Pokal-Poster ist in fünf Jahren vergilbt. Ein 3D-gedruckter Rahmen der Nordschleife zeigt das echte Höhenprofil der Strecke, auf der Max 2026 sein Debüt gibt – in einer Qualität, die jahrelang hält. Made in Germany, millimetergenau, über 15.000 Kunden und Partner haben uns bereits vertraut. Kombiniere im Bundle Builder direkt mit dem Zandvoort-Rahmen – die zwei wichtigsten Strecken der Orange Army an einer Wand.
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