Max Verstappen fährt das 24h Nürburgring – und du willst dabei sein. Die gute Nachricht: Vom Herzen der Niederlande bis in die Eifel sind es weniger als 400 Kilometer. Die schlechte Nachricht: Am Renn-Wochenende 2026 werden rund 40.000 niederländische Fans diese Strecke nehmen. Ohne Planung bist du acht Stunden unterwegs statt vier. In diesem Guide bekommst du alles, was du für eine reibungslose Anreise brauchst.
Fahrzeiten und Distanzen im Überblick
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Amsterdam → Nürburgring: 340 km, 3:30–4:00 Std. (ohne Stau)
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Rotterdam → Nürburgring: 335 km, 3:30–4:00 Std.
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Utrecht → Nürburgring: 300 km, 3:00–3:30 Std.
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Eindhoven → Nürburgring: 235 km, 2:30–3:00 Std.
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Den Haag → Nürburgring: 365 km, 4:00 Std.
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Groningen → Nürburgring: 425 km, 4:30 Std.
Alle Zeiten gelten für reguläre Werktage. Am Freitag und Samstagmorgen des Renn-Wochenendes kannst du 1–2 Stunden auf jede Zahl addieren.
Die zwei Hauptrouten
Route A: Über Köln (die meistbefahrene)
Empfohlen für alle aus Amsterdam, Utrecht, Den Haag und dem Norden. Route: A2 (NL) → Grenze Venlo → A61 (DE) → Koblenz → A48 → A1 → Ausfahrt Nürburg. Vorteile: Durchgehend Autobahn, gute Ausschilderung, viele Raststätten. Nachteile: Am Renn-Wochenende die staureichste Option, besonders ab dem Kölner Ring.
Route B: Über Aachen (die ruhigere)
Empfohlen für alle aus Eindhoven, Rotterdam und Limburg. Route: A73 / A2 (NL) → Grenze Maastricht/Aachen → A4 → A61 → Ausfahrt Nürburg. Vorteile: Weniger Verkehr, landschaftlich schöner durchs Ahrtal. Nachteile: Kurviger im letzten Abschnitt, bei Nebel in der Eifel anspruchsvoll.
Stau-Hotspots und wie du sie umgehst
Die drei größten Schwachstellen der Anreise am Renn-Wochenende:
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Grenze Venlo Freitag 14:00–20:00 Uhr (Berufsverkehr + Rennen-Anreise)
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A61 bei Koblenz/Mendig – natürliche Engstelle mit Baustellen
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Letzte 30 km A48/A1 → Nürburgring Samstagmorgen ab 8:00 Uhr
Drei Strategien, um Staus zu vermeiden:
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Anreise am Donnerstagabend statt Freitag. Viele Campingplätze öffnen Mittwoch.
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Anreise in der Nacht: Zwischen 23 Uhr und 5 Uhr staufrei auch am Samstag.
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Stau-Umfahrung über die B257 nach Adenau – dort parken, letzte Kilometer per Shuttle.
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Maut, Tempolimit, Bußgelder
Gute Nachricht für Niederländer: Für Pkw gibt es in Deutschland keine Maut. Die A2 in den Niederlanden ist mautfrei. Einzige Ausnahme: Wenn du über Belgien fährst (Maastricht-Liège-Aachen), ist die belgische A79 kostenpflichtig – ca. 8 Euro pro Durchfahrt.
Tempolimit: Auf niederländischen Autobahnen gelten 100 km/h (6–19 Uhr) bzw. 130 km/h nachts. In Deutschland sind weite Teile der Autobahnen ohne generelles Tempolimit. Verstappen-Fans mit deutschem Auto-Ehrgeiz sollten trotzdem aufpassen: In der Eifel gibt es mehrere feste Blitzer, und die letzten Kilometer Richtung Nürburg haben eine 70-km/h-Zone.
Wenn du ohne Auto reisen willst
Mit dem Zug
Nicht ideal, aber möglich. Route: ICE von Amsterdam/Utrecht nach Köln, dann Regionalbahn nach Remagen, dort Umstieg auf die Ahrtal-Bahn bis Kreuzberg, letzter Abschnitt mit Shuttle. Gesamtdauer: 6–7 Stunden, Kosten 80–140 Euro pro Strecke. Am Renn-Wochenende legt die Deutsche Bahn Sonderzüge ein, lohnt sich aber nur, wenn du leicht reist.
Mit dem Reisebus
Mehrere niederländische Anbieter (Holland Tours, Blik Op Tours, MotorsportTravel) bieten Komplett-Pakete: Bus ab Amsterdam/Utrecht/Eindhoven, Hotel in Bad Neuenahr oder Koblenz, Tribünen-Ticket, Rückfahrt. Preise: 450–850 Euro pro Person. Vorteil: keine Anreise-Stress, oft auch die besten Übernachtungs-Deals. Nachteil: Du bist auf das Gruppen-Programm angewiesen.
Mit dem Mietwagen
Wenn du fliegen willst: Flug nach Köln/Bonn, Düsseldorf oder Frankfurt-Hahn. Mietwagen vor Ort. Achtung: 2026 sind die Mietwagen-Stationen Köln-Düsseldorf für das 24h-Wochenende seit März praktisch ausgebucht. Buche sofort, wenn du diese Option wählen willst.
Was du im Auto dabei haben musst
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Warnweste (in Deutschland Pflicht)
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Warndreieck
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Verbandskasten (neues Modell ab 2023 pflichtgemäß)
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Erste-Hilfe-Set
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Europäische Krankenversicherungskarte (EHIC)
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ADAC-Karte oder entsprechendes ANWB-Äquivalent
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Tankkarte: Diesel/Benzin ist in Deutschland oft günstiger als in den Niederlanden – vor der Rückfahrt volltanken lohnt sich
Praktische Tipps aus der Eifel
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Lade die Offline-Karten der Region vor der Abfahrt. Mobiles Netz ist in der Eifel teilweise lückenhaft.
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Plane einen Zwischenstopp in Köln (2 Stunden von Amsterdam, 1 Stunde vom Ring) – klassisches deutsches Städtetrip-Element.
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Reserviere einen festen Treffpunkt für den Fall, dass die Gruppe sich verliert (Netz-Ausfälle passieren).
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Pack für alle Wetter: Sonnencreme, Regenjacke, warme Jacke. Die Eifel-Nächte sind auch im Mai empfindlich kalt.
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Die Tankstellen an der A61 sind am Renn-Wochenende oft voll – lieber einen Abstecher in ein Dorf nehmen.
Nach der Rückfahrt: die Strecke für die Wand
Wenn du das Rennen erlebt hast, willst du es später nicht nur im Kopf behalten. Unser 3D-gedruckter Rahmen der Nordschleife zeigt die 20,832 Kilometer, die Max an diesem Wochenende gefahren ist – in echter Höhen-Darstellung. Kombiniere ihn mit dem Zandvoort-Rahmen: Beide großen Verstappen-Rennen 2026 nebeneinander an der Wand. Made in Germany, millimetergenau, auf Wunsch mit persönlicher Gravur.
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